Schwedentörn Sommer 2003

 

43 Seemeilen zurückgelegt

12.07.2003
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30.07.2003
31.07.2003
01.08.2003

Von Heiligenhafen nach Spodsberg

Tag 1 - 12.07.2003

Auf hoher See

Frühmorgens um Viertel vor Sieben ging es los. Mit dem Auto vollgepackt über Lehnsahn nach Heiligenhafen. Dort lernten wir uns dann auch alle kennen und die Ströhs standen auch noch minutenlang dabei und gaben die besten Kommentare zum Schiff, zur Besatzung und zum Wetter ab. Der Proviant wurde an Bord gebracht und die Aufteilung der Kojen wurde besprochen. Anschließend kam eine Frau der Charterfirma und machte die eingehende Yachtübergabe mit Übergabeprotokoll. Die Prozedur zog sich etwa eine Stunde hin und während dieser Zeit merkten wir schon, dass der Wind mit circa 5 - 6 Beaufort wehte. So gegen 12.30 Uhr waren Michaela, Ute, Klaus und ich fertig mit den wichtigsten Sachen und es konnte losgehen, doch stop, fast hätten wir vergessen, die Landverbindung des Stroms abzunehmen. Am Ende des Heiligenhafener Fahrwassers setzten wir Segel und planten, die Fahrt in Richtung Dänemark zu starten, um draußen zu sehen ob der Wind nicht zu stark war. 1,50 m Welle stand in der Nähe von Flügge Leuchtfeuer und der Wind blieb bei 6 Bft.in Boen sogar bis 7 hoch. Die Sicht war gut und es schien die Sonne , so dass wir unter Sturmfock und 1.Reff im Großsegel gut voran kamen. Mit uns segelten noch drei andere Schiffe in Richtung Dänemark. Natürlich war es für Ute ein aufregender Einstieg in die Seesegelei, aber sie sagte nichts negatives und so ging es weiter Kurs Spoodsberg.
Bei einer großen Welle rauschte es plötzlich unten im Schiff und wir stellten fest, das sich ein Schapp geöffnet hatte und dass die dänische Kaffeekanne und einige Tassen zu Bruch gegangen waren. Schon bald konnten wir Falster an Steuerbord und dann auch Langeland an Backbord erkennen. Der Wind blieb stark und versetzte und nach Osten so dass wir vor Langeland mehrfach kreuzen mussten. Wir mußten das Fahrwasser des großen Belt kreuzen und dort war jede Menge Schiffsverkehr. In Landabdeckung von Langeland waren die Wellen nicht mehr so arg und gegen 21.45 ging die Sonne unter. Es wurde jedoch nicht kälter und bei sternenklarem Himmel sorgte der Mond für genügend Licht, so dass wir um 23 Uhr im Hafen von Spodsberg einlaufen konnten. Beim Anlegen half uns der freundliche Nachbar.
Michaela und Ute gingen daran ein vorzügliches Essen mit Reis, Huhn und Cashewnüssen zu zaubern, so dass wir erst gegen 2 Uhr nachts in die Kojen stiegen.

Am ersten Tag 43 Seemeilen gesegelt


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